self-tracing / self-watching. transmediale 2015

am sonntag, den 1. Februar, präsentierten studierende der weißensee kunsthochschule berlin eine soziale skulptur auf der cafe-stage des hauses der kulturen der welt im zuge der diesjährigen transmediale. neben studierenden der bildhauerei erarbeiteten dieses projekt unter der koordination von hannes brunner (sowie mindaugas gapševičius & felix groll) studentInnen unterschiedlicher fachgebieten und so auch der visuellen kommunikation. das ergebnis des semesterkurses war eine soziale skulptur, die aus unterschiedlichen künstlerischen einzelpositionen zusammengesetzt wurde und im zuge der transmediale innerhalb eines tages aufgebaut, ständig umgebaut, neu arrangiert und schließlich wieder abgebaut wurde. so veränderte sich die gestalt und das aussehen der installation durchgehend während des tages und erschaffte somit gleichzeitig auch ihre eigene geschichte. themen der auseinandersetzung und kontextualisierung vor ort waren u.a. die omnipresenten debatten zu überwachungssystemen, die verschmelzung von realität und virtualität, der leichte zugriff auf unsere personenbezogenen daten und der (un-)bewusste umgang mit privaten informationen in sozialen netzwerken. neben einem arbeitsreichen sonntag blieben vor allem interessante gespräche, konstruktive kritik und viel positives feedback bei allen teilnehmerInnen zurück. www.self-tracing.com